
Gikan-Ryū
Sein Gründer soll mit einem Schlag eine Schwertklinge zerbrochen haben. Der Gikan-Ryū kennt keine Kata, und Hatsumi hat ihn bisher nicht öffentlich gelehrt.
- Kapitel
- 7, Das Erbe der Ninja
- Abschnitte
- 2
- Lesezeit
- 1 Min.
Schule des Lernens von Gerechtigkeit
Uryū Hangan Gikanbo soll so kraftvoll zugeschlagen haben, dass er einmal eine Schwertklinge in zwei Hälften zerbrach. So erzählt man es sich über den Gründer des Gikan-Ryū (義鑑流) koppō jutsu 骨法術. Er soll Daimyō der Provinz Kawachi (Kawachi no Kuni) gewesen sein.
Takamatsu Toshitsugu übertrug den Ryū zunächst an Akimoto Fumio, der damit der 14. sōke 宗家 wurde. Doch Akimoto starb 1962 früh an einer Krankheit und hinterließ keine Erben. Das System fiel an Takamatsu Sensei zurück, und er gab es an Hatsumi Masaaki weiter, den 15. sōke.
Eine Lehre des Gikan-Ryū lautet 「武風に先手なし」
(„Von dieser Seite kommt nicht der erste Schlag“
). Der Ryū kennt viele besondere Tritte, Schläge und Würfe. Schritt-für-Schritt-Erklärungen der Techniken gibt es nach Hatsumis Worten nicht, ebenso wenig kata 型. Die Methoden werden deshalb mündlich weitergegeben.
Öffentlich hat Hatsumi diesen Ryū bisher nicht gelehrt, denn er soll schwer zu erlernen sein. Die Stellungen sind sehr tief, und die Zehen zeigen fast immer in die entgegengesetzte Richtung. Das verlangt ein gutes Gleichgewicht.
Sōke des Gikan-Ryū
- Uryū Hangan Gikanbo
- Uryū Yoshimitsu
- Uryū Yoshimori
- Uryū Yoshichika
- Uryū Yoshitaka
- Uryū Yoshihide
- Uryū Yoshimori
- Uryū Yoshiaki
- Uryū Yoshiyasu
- Uryū Gikan
- Ishitani Takeoi Masatsugu
- Ishitani Matsutaro Takakage
- Takamatsu Toshitsugu
- Akimoto Fumio
- Hatsumi Masaaki