
Ninja no Hachimon
Acht Tore entscheiden, ob ein Ryū eine Ninja-Kunst ist. Was das Ninja no hachimon verlangt und warum sechs der neun Bujinkan-Schulen Krieger-Ryū sind.
- Kapitel
- 8, Regeln & Philosophie
- Abschnitte
- 1
- Lesezeit
- 1 Min.
Die acht Tore der Ninja
Acht Gebiete muss ein Ninja-Ryū lehren, um tatsächlich eine Ninja-Kunst zu sein. Diese Definition heißt ninja no hachimon, die acht Tore der Ninja.
- Ninja no kiai jutsu: Energieentladung
- Ninja no taijutsu: Körperkunst
- Ninja no ken: Schwertkampf
- Ninja no yari: Speerkampf
- Shurikenjutsu: Klingenwerfen
- Ka jutsu 火術: Feuer, Rauch und Sprengstoff
- Kyomon: Beobachten, gesunder Menschenverstand
- Yūgei: gesellschaftliche Künste wie Teezeremonie oder Ikebana
Ninja-Ryū und Krieger-Ryū
Daraus folgt, dass viele Künste, die sich als Ninja-Künste ausgeben, in Wirklichkeit Krieger-Ryū sind. Im Bujinkan (武神館) sind drei ryūha 流派 reine Ninja-Ryū: das Togakure-Ryū (戸隠流) Ninpō, das Gyokushin-Ryū (玉心流) Ninpō und das Kumogakure-Ryū (雲隠流) Ninpō.
Die anderen sechs ryūha sind Krieger-Ryū. Wirksam sind sie trotzdem. Schon früher lernten Ninja andere ryūha, um ihre Fähigkeiten zu verbessern.
Viele berühmte Ninja, etwa Hattori Hanzō, waren in ihrer Region angesehene Krieger. Nur wenige wussten, dass sie auch Ninja waren.